Das Schloss Schafisheim ist ein kleines, im spätgotischen Stil erbautes Schloss im Zentrum von Schafisheim. Dabei handelt es sich um den ältesten Schlossbau des Aargaus, der von Anfang an nicht als Wehranlage, sondern als Wohnhaus konzipiert wurde.
Das Gebäude entstand ein paar Jahre nach der Schlacht bei Sempach (1386) im Auftrag der Herren von Baldegg, deren Stammsitz in den Kriegswirren von den Eidgenossen zerstört worden war. Das genaue Baujahr ist nicht bekannt, die erste urkundliche Erwähnung des Schlosses erfolgte 1474. Das Gebäude diente als Wohnsitz der Inhaber der Gerichtsherrschaft Schafisheim innerhalb des Untertanengebiets der Stadt Bern.
1482 verkauften die in Geldnöten steckenden Baldegger Schloss und Gerichtsherrschaft an die Hallwyler. Nach dem Aussterben der Schafisheimer Linie der Hallwyler übertrugen die Berner 1736 den Besitz an die Gebrüder Samuel und Etienne Brutel, Nachkommen französischer Hugenotten, die aus Montpellier geflohen waren. 1802 gelangte das Schloss in den Besitz der Gemeinde Schafisheim. Nach mehreren Besitzerwechseln ist das Schloss auch heute noch in Privatbesitz.
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